Mein Weg
Mein Weg
Geboren und aufgewachsen im Sauerland – genauer gesagt in Brilon. beruflich viele Jahre mit großer Leidenschaft als Lehrer für Mathematik und Informatik tätig – und heute mit viel Neugier auf neue Wege, sportliche Abenteuer und persönliche Projekte unterwegs.
Diese Seite gibt einen kleinen Einblick in meinen Werdegang, meine beruflichen Stationen und die Dinge, die mich geprägt haben.
Stationen im Überblick
Geboren und aufgewachsen bin ich im Sauerland – genauer gesagt in Brilon. Dort begann mein Weg an der St.-Engelbert-Grundschule und später am Gymnasium Petrinum, an dem ich 1977 mein Abitur absolvierte.
Schon früh begeisterten mich Mathematik, Sport und Technik – Interessen, die mich bis heute begleiten. Nach dem Abitur führte mich mein Studium an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, wo ich von 1977 bis 1984 Mathematik und Sport für das Lehramt der Sekundarstufen I und II studierte.
Zum Referendariat kam ich Mitte der 1980er Jahre an den Niederrhein nach Kleve – eine Region, die schließlich zu meiner zweiten Heimat wurde.
Nach dem Referendariat führte mich mein Weg zunächst nicht direkt in die Schule, sondern für einige Jahre in die EDV- und Schulungsbranche zur Firma CTN in Kleve. Diese Zeit hat mich fachlich wie persönlich besonders geprägt. In einer Phase, in der Computertechnik und Digitalisierung vielerorts noch echtes Neuland waren, konnte ich dort intensive praktische Erfahrungen sammeln und erleben, wie stark technische Entwicklungen unsere Arbeitswelt verändern würden. Die Arbeit im Schulungsbereich, der direkte Kontakt mit Menschen sowie die Verbindung aus Technik, Organisation und Wissensvermittlung haben meinen weiteren beruflichen Weg nachhaltig beeinflusst – und sicherlich auch den Grundstein für mein späteres Engagement im Bereich Informatik und Digitalisierung an Schule gelegt.
1991 zog es mich dann doch zurück in den Schuldienst – an die AFG-Gesamtschule in Moers, der ich über viele Jahrzehnte eng verbunden blieb. Neben Mathematik unterrichtete ich mit großer Leidenschaft später auch Informatik und engagierte mich früh im Bereich der Digitalisierung von Schule und Unterricht.
Mit viel Herzblut entwickelte ich dort über viele Jahre hinweg ein modernes, vollständig vernetztes Schulumfeld, das in großen Teilen von mir in Eigeninitiative aufgebaut wurde. Ebenso wichtig war mir dabei immer, Kolleginnen, Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg mitzunehmen und zu unterstützen.
Besonders die Arbeit in der Oberstufe mit Mathematik und Informatik hat mir stets große Freude bereitet. Trotz der täglichen Strecke zwischen Kleve und Moers kam für mich ein Schulwechsel nie wirklich infrage – die Verbundenheit zur Schule, zu den Menschen und zur gemeinsamen Entwicklung war einfach zu groß.
Doch wie im Leben vieles im Wandel ist, verändern sich auch Schulen und Arbeitswelten. Nicht jede Entwicklung fühlt sich dabei richtig oder stimmig an. Als sich schließlich vieles von dem veränderte, was mir über Jahrzehnte wichtig gewesen war, begann auch für mich ein neuer Lebensabschnitt. Schweren Herzens verabschiedete ich mich 2024 aus dem aktiven Schuldienst und ging in den Ruhestand.
Heute ist Zeit für neue Perspektiven, neue Abenteuer und vor allem für die Dinge, die im oft intensiven Berufs- und Lebensalltag über viele Jahrzehnte viel zu häufig zu kurz gekommen sind: Sport, Reisen, Natur, Bewegung und all die kleinen Leidenschaften, die das Leben besonders machen.
Eine ganz besondere Rolle in meinem Leben spielen meine beiden Söhne, zu denen mich bis heute eine besonders enge und vertrauensvolle Beziehung verbindet. Viele gemeinsame Erlebnisse, Urlaube, sportliche Aktivitäten und unvergessliche Momente haben diese besondere Bindung über die Jahre wachsen lassen. Gerade gemeinsame Reisen, Zeit in den Bergen oder sportliche Unternehmungen bedeuten mir bis heute sehr viel.
Die Jahre als alleinerziehender Vater waren sicher nicht immer einfach, rückblickend aber eine der prägendsten und wertvollsten Zeiten meines Lebens. Umso dankbarer und auch ein wenig stolz bin ich heute auf den gemeinsamen Weg, den wir miteinander gegangen sind und der uns bis heute eng miteinander verbindet.
- Neugierig bleiben.
- Aktiv bleiben.
- Neues entdecken.
- Und hoffentlich noch lange die Zeit haben, all das bewusst genießen zu können.
Udo A.
Die Welt jeden Tag ein
bisschen besser machen . . .
„Es sind die kleinen Dinge, die von Herzen kommen:
ein freundliches Wort, ein offenes Ohr, ein ehrliches Lächeln, eine helfende Hand. Jeder Tag gibt uns die Chance etwas Gutes zu tun – für einen Menschen, für unsere Umgebung, für die Welt, in der wir leben“. ♡
